Basilikum
Basilikum schmeckt würzig, ein bisschen süß und nach Pfeffer. Besonders die Blätter schmecken gut. Basilikum kann bis zu 60cm groß werden. Basilikum kann man selbst aussäen. Aber in fast allen Supermärkten gibt es vorgezogene Pflanzen zu kaufen. Der Topf hat unten immer Löcher. Man stellt ihn auf einen Untersetzer oder in eine flache Schale. Basilikum mag Sonne sehr gern. Es darf aber nicht ganz austrocknen. Auf der Fensterbank sollte viel Sonne, aber am Mittag auch einmal Schatten sein. Der Raum muss warm sein. Basilikum muss man regelmäßig gießen. Basilikum mag kein Wasser auf den Blättern oder Wind. Man kann vorsichtig auf die Erde gießen. Oder man gießt das Wasser einfach in die Schale. Dann saugen die Wurzeln das Wasser an. Basilikum-Pflanzen brauchen schnell einen größeren Topf. Man nimmt sie mit dem Ballen aus dem Topf. Man gibt Erde in den größeren Topf. Die Erde muss locker sein. Sie muss viel Humus* enthalten. Basilikum kann man dauernd ernten. Man kann einzelne Blätter abrupfen. Das ist aber nicht so gut. Besser ist: Man schneidet mit der Schere die Stängel unter zwei Blatt-Paaren ab und rupft davon die Blätter ab. Dann wächst es von unten nach. Die frischen Blätter kann man im Salaten, Pasta oder Pesto verwenden. Die Blätter kann man auch einfrieren oder trocknen um sie haltbar zu machen.
*Humus ist die abgestorbene organische Masse im Boden, also Pflanzenreste und tote Lebewesen aller Art. Die Humusschicht ist die fruchtbare Bodenschicht. Sie versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen.




Kapuzinerkresse
Kapuzinerkresse schmeckt leicht scharf, etwas würzig und ein bisschen nach Kresse. Besonders die Blätter und Blüten sind essbar und haben einen intensiven Geschmack. Kapuzinerkresse kann bis zu 3 Meter lang werden, wenn sie klettern darf. Du kannst sie selbst aussäen oder als Jungpflanze kaufen. Sie wächst schnell und braucht kaum Pflege. Kapuzinerkresse mag Sonne, verträgt aber auch Halbschatten. Sie braucht lockere Erde, die nicht zu nährstoffreich ist. Auf der Fensterbank sollte sie hell stehen, aber nicht in der heißen Mittagssonne. Draußen kann sie gut an Zäunen oder Rankhilfen hochwachsen. Gießen musst du Kapuzinerkresse regelmäßig, aber nicht zu viel. Ihre Erde sollte leicht feucht sein, aber Staunässe verträgt sie nicht. Gieße direkt auf die Erde und vermeide Wasser auf den Blättern. Kapuzinerkresse wächst schnell und kann sich weit ausbreiten. Du kannst ihre Triebe und Blätter laufend ernten. Am besten schneidest du die Stängel knapp über einem Blattpaar ab, damit sie kräftig nachwächst. Auch die grünen Samen kannst du sammeln und wie Kapern einlegen. Frische Blätter und Blüten kannst du in Salaten oder auf Brot verwenden. Um sie haltbar zu machen, kannst du die Blätter trocknen oder einfrieren. So bleibt ihr würziger Geschmack lange erhalten.



Minze
Minze schmeckt frisch, leicht süß und nach Menthol. Besonders die Blätter haben einen intensiven Duft. Minze kann bis zu 80 cm groß werden. Du kannst sie selbst aussäen oder eine vorgezogene Pflanze aus dem Supermarkt kaufen. Die Töpfe haben unten Löcher, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Stelle sie am besten auf einen Untersetzer oder in eine flache Schale. Minze mag Sonne, aber auch Halbschatten ist gut für sie. Sie braucht feuchte Erde, die gut Wasser speichern kann. Auf der Fensterbank sollte sie hell stehen, aber nicht in der prallen Mittagssonne. Der Raum darf nicht zu trocken sein, denn Minze mag eine gewisse Luftfeuchtigkeit. Gießen musst du Minze regelmäßig. Ihre Erde sollte immer leicht feucht sein, aber Staunässe verträgt sie nicht. Gieße am besten vorsichtig direkt auf die Erde oder gib Wasser in die Schale, damit die Wurzeln es aufnehmen können. Minze wächst schnell und braucht bald mehr Platz. Nimm die Pflanze mit dem Ballen aus dem alten Topf und setze sie in einen größeren mit lockerer, humusreicher Erde. Drücke die Erde leicht an und gieße sie gut, damit sich die Wurzeln gut entwickeln. Ernten kannst du Minze laufend. Einzelne Blätter zu pflücken ist möglich, aber besser ist es, ganze Stängel knapp über einem Blattpaar mit einer Schere abzuschneiden. So wächst die Pflanze kräftig weiter. Frische Minzblätter kannst du für Tee, Desserts oder Salate verwenden. Um sie haltbar zu machen, kannst du sie trocknen oder einfrieren. So bleibt ihr Geschmack lange erhalten.



Petersilie
Petersilie schmeckt frisch, ein bisschen würzig und leicht nach Erde. Besonders die Blätter sind aromatisch. Es gibt Krause Petersilie und glatte Petersilie. Sie kann bis zu 50 cm groß werden. Du kannst sie selbst aussäen oder vorgezogene Pflanzen aus dem Supermarkt kaufen. Die Töpfe haben unten immer Löcher. Stelle sie am besten auf einen Untersetzer oder in eine flache Schale. Petersilie mag Licht, aber keine direkte Mittagssonne. Sie sollte nicht austrocknen, aber auch nicht zu nass stehen. Auf der Fensterbank braucht sie viel Licht, aber am Mittag auch ein wenig Schatten. Der Raum sollte kühl bis mäßig warm sein. Petersilie musst du regelmäßig gießen. Sie mag es nicht, wenn Wasser auf den Blättern steht oder sie zu viel Wind abbekommt. Gieße vorsichtig direkt auf die Erde oder fülle Wasser in die Schale, damit die Wurzeln es aufnehmen können. Man muss die Petersilie regelmäßig umtopfen in lockere, nährstoffreiche Erde. Petersilie kannst du ständig ernten. Einzelne Blätter abzupfen ist möglich, aber besser ist es, mit einer Schere die Stängel unterhalb eines Blattpaares abzuschneiden. So wächst sie weiter nach. Frische Blätter kannst du in Suppen, Kräuterquark oder Salaten verwenden. Du kannst sie auch trocknen oder einfrieren, um sie länger haltbar zu machen.




Rosmarin
Rosmarin schmeckt intensiv, leicht herb und nach Piniennadeln. Besonders die Nadeln sind aromatisch. Rosmarin kann bis zu einem Meter hoch werden. Du kannst ihn selbst aussäen oder vorgezogene Pflanzen kaufen. Der Topf hat unten Löcher, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Stelle ihn am besten auf einen Untersetzer oder in eine flache Schale. Rosmarin liebt Sonne und trockene Luft. Er braucht viel Licht und einen durchlässigen Boden. Auf der Fensterbank sollte er sonnig stehen, aber nicht in feuchter Umgebung. Der Raum sollte warm sein, da Rosmarin empfindlich auf Kälte reagiert. Gießen musst du Rosmarin nur selten. Er mag trockene Erde und verträgt wenig Wasser. Gieße vorsichtig direkt auf die Erde oder gib Wasser in die Schale, damit die Wurzeln es aufnehmen können. Zu viel Feuchtigkeit schadet ihm. Rosmarin wächst langsam, aber er braucht irgendwann einen größeren Topf. Nimm die Pflanze mit dem Ballen aus dem alten Topf und setze ihn in einen größeren mit sandiger, lockerer Erde. Drücke die Erde leicht an und gieße sparsam. Ernten kannst du Rosmarin das ganze Jahr über. Am besten schneidest du kleine Zweige ab, statt einzelne Nadeln zu pflücken. Schneide die Stängel mit einer Schere über einem Blattpaar ab, damit die Pflanze weiter wächst. Frischen Rosmarin kannst du für Fleischgerichte, Kartoffeln oder Kräuterbutter verwenden. Um ihn haltbar zu machen, kannst du ihn trocknen: Schneide Zweige ab und hänge sie an einen luftigen Ort. So bleibt sein Geschmack lange erhalten.




Schnittlauch
Schnittlauch schmeckt frisch, leicht scharf und etwas nach Zwiebeln. Besonders die grünen Röhren sind aromatisch. Schnittlauch kann bis zu 50 cm hoch wachsen. Du kannst ihn selbst aussäen oder eine vorgezogene Pflanze aus dem Supermarkt kaufen. Der Topf hat unten Löcher, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Stelle ihn am besten auf einen Untersetzer oder eine flache Schale. Schnittlauch mag einen hellen Standort, aber direkte Mittagssonne kann ihm zu viel werden. Er wächst am besten in feuchter, nährstoffreicher Erde. Auf der Fensterbank sollte er viel Licht bekommen, aber er verträgt auch etwas Schatten. Gießen musst du ihn regelmäßig, denn Schnittlauch mag feuchte Erde. Staunässe sollte vermieden werden. Gieße vorsichtig direkt auf die Erde oder fülle Wasser in die Schale, damit die Wurzeln es aufnehmen können. Schnittlauch wächst schnell und braucht bald mehr Platz. Nimm die Pflanze mit dem Ballen aus dem alten Topf und setze sie in einen größeren mit lockerer, humusreicher Erde. Drücke die Erde leicht an und gieße ihn gut, damit die Wurzeln stark bleiben. Ernten kannst du Schnittlauch ständig. Am besten schneidest du die Halme mit einer Schere etwa zwei Zentimeter über der Erde ab. So kann die Pflanze weiter nachwachsen und bleibt kräftig. Frischen Schnittlauch kannst du in Salaten, Suppen oder als Garnitur verwenden. Um ihn haltbar zu machen, kannst du ihn einfrieren oder trocknen. So bleibt sein Aroma lange erhalten.




Thymian
Thymian schmeckt aromatisch, leicht würzig und ein bisschen nach Erde. Besonders die kleinen Blätter haben einen intensiven Geschmack. Thymian kann bis zu 40 cm groß werden. Die Töpfe haben unten Löcher, damit das Wasser abfließen kann. Stelle ihn am besten auf einen Untersetzer oder eine flache Schale. Thymian liebt die Sonne und mag trockene, sandige Erde. Er darf nicht zu nass stehen, denn zu viel Wasser schadet seinen Wurzeln. Auf der Fensterbank sollte er viel Licht bekommen, aber er kann auch etwas Schatten vertragen. Die Erde sollte nur leicht feucht sein. Gießen musst du Thymian nur, wenn die Erde trocken ist. Er mag es nicht, wenn Wasser auf den Blättern bleibt. Gieße vorsichtig auf die Erde oder gib Wasser direkt in die Schale, damit die Wurzeln es aufnehmen können. Thymian wächst langsam, aber er braucht irgendwann einen größeren Topf. Ernten kannst du Thymian das ganze Jahr über. Am besten schneidest du kleine Zweige ab, statt einzelne Blätter zu pflücken. Schneide mit einer Schere die Stängel über einem Blattpaar ab, damit die Pflanze weiter wachsen kann. Frischen Thymian kannst du für Tee, Suppen oder Fleischgerichte verwenden. Um ihn haltbar zu machen, kannst du ihn trocknen: Binde kleine Bündel zusammen und hänge sie an einem luftigen Ort auf. So bleibt sein Geschmack lange erhalten.



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